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Ärmel hoch - FOB packt's an!!!

20.03.2022 – Trotz aller Widrigkeiten, welche die “Corona-Pandemie” mit sich bringt, müssen wir alle den Blick nach vorn richten und weiter an der Gestaltung unserer Heimatstadt arbeiten. So kam auch in diesem Jahr unsere Wählervereinigung zu ihrer traditionellen Strategieklausur im ersten Quartal des Jahres zusammen. In diesem Rahmen berieten unsere Stadträte zusammen mit unserem Vereinsvorstand welche Themen abseits der alltäglichen Ratsarbeit im aktuellen Jahr von unserer Wählervereinigung angeschoben werden sollten.

Im Ergebnis dessen, wollen wir unseren Fokus für das Jahr 2022 vor allem auf die Bereiche Jugendförderung, Bildung, Bürgerbeteiligung, E-Mobilität, Ortsteilförderung und Versorgungssicherheit richten. Im Überblick:

1.)     Bildung

Unsere Stadt verfügt über ein breites Angebot an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Angefangen von der Vorschule über Grund- und Oberschule bis hin zur gymnasialen Bildung verfügt unsere Stadt über ein breites Bildungsangebot. Hinzu kommen noch Angebote in den Bereichen Berufs- und Förderschule sowie dem Medienpädagogischen Zentrum, welche alle drei in Trägerschaft des Vogtlandkreises sind. In der Gesamtbetrachtung kann man Oelsnitz/Vogtl. als Bildungsstadt bezeichnen. Ist diese aber auch attraktiv? Hier tun sich aus unserer Sicht eine ganze Reihe an Fragen auf. Grundschulen sowie das Gymnasium haben perspektivisch Probleme die jeweils geforderte Mehrzügigkeit sicherzustellen. Aus diesem Grund muss die Bildungssituation in unserer Heimatstadt rückhaltlos beleuchtet werden. Insbesondere mit Blick auf die Übernahme der Trägerschaft des Julius-Mosen-Gymnasiums vom Vogtlandkreis - ab Januar 2023 - bleiben bislang einige Fragen offen, die schnellstmöglich geklärt werden müssen.

 
2.)     Bürgerbeteiligung
 
In Zeiten des Wahlkampfes wird die Einbeziehung der Bürgermeinungen sowie die Transparenz der Politik stets hochgehalten und versprochen. Nach der Wahl sieht die Realität zumeist anders aus. Allzu schnell wird in der Folge wieder in den kommunalpolitischen Alltagsmodus geschalten. Aus diesem Grund wird es aus Sicht unserer FOB Zeit, dass wieder zu einer Einwohnerversammlung eingeladen wird, in welcher die Bürgerinnen und Bürger Fragen zu Themen stellen können, welche ihnen unter den Nägeln brennen. Da die letzte Einwohnerversammlung im Juni 2015 stattfand, ist eine selbige nun mehr als überfällig.
 
Zum Thema Bürgerbeteiligung haben wir auch unsere FOB kritisch beleuchtet. Wir stellten uns die Frage, ob wir neben unseren monatlichen Bürgersprechstunden sowie unserem Bürgertelefon weitere Angebote unterbreiten sollten. Die Antwort dazu war eindeutig ja. Aus diesem Grund werden wir einen zentralen Infopunkt einrichten, welcher den Bürgerinnen und Bürgern als ersten und niederschwelligen Anlaufpunkt dienen soll, um Fragen zu klären, Anregungen einzureichen bzw. schnell und unkompliziert Termine mit unseren Stadträten zu vereinbaren.
 
3.)     E-Mobilität
 
Ganz gleich wie man dazu steht, können wir es uns nicht leisten, dieses Thema auszublenden. Die E-Mobilität wird uns in Zukunft einholen und darauf muss die Stadt vorbereitet sein. Dazu muss ein Konzept zu einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur erarbeitet werden, welche die Versorgungssicherheit der E-Automobile sicherstellt.
 
4.)     Jugendförderung
 
Aus unserer Sicht wird es sich bei diesem Thema zu einfach gemacht, indem man sämtliche Verantwortung auf die Jugendarbeit der Volkssolidarität abschiebt. In der Vergangenheit stand die Jugendarbeit meist nur einmal im Jahr im Fokus der Ratsarbeit und dies auch nur, weil über die Höhe des Zuschusses ein Beschluss gefasst werden musste. Andere Städte des Vogtlandes - wie zum Beispiel Auerbach - machen vor, wie man mit verschiedenen Fördermittelprogrammen attraktive Projekte in diesem Bereich anschieben und erfolgreich umsetzen kann. Dazu wird unsere FOB eigene Vorschläge einbringen.
 
5.)     Stärkung der Oelsnitzer Ortsteile
 
Unsere Ortsteile wie Hartmannsgrün, Magwitz, Oberhermsgrün, Planschwitz, Raasdorf und Taltitz müssen in Zukunft stärker in den Fokus des Stadtrates rücken. Aus diesem Grund regen wir an, dass die zukünftigen Stadtbesichtigungen von Stadtverwaltung und Stadtrat in den Ortsteilen erfolgen sollen, um so einen objektiven und besseren Eindruck von den Problemen vor Ort zu sammeln.
 
6.)     Versorgungssicherheit
 
Bereits Ende 2021 hat unsere Fraktion die Aufstellung eines Notfallplans hinsichtlich der Versorgungssicherheit bei einem drohenden Blackout gefordert. Im Zuge der Ereignisse des Ukrainekrieges hat sich diese Situation weiter verschärft. Hier muss schnellstmöglich gehandelt werden und ein Notfallplan unter Einbeziehung sämtlich möglicher Szenarien erarbeitet werden. In diesem Bezug fordern wir ausdrücklich, dass dies unabhängig von den aktuellen Planungen des Vogtlandkreises erfolgt.
 
Wir haben viel zu tun, packen wir's an …


Lesen Sie zu diesen Thema auch einen Artikel der Freien Presse:

https://www.freiepresse.de/vogtland/oberes-vogtland/bildung-und-schulen-sollen-in-den-blick-artikel12044997
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